engagement für eine faire gesellschaft

 

Zukunftstag am 16. Oktober 2017 im Burghof Lörrach zum Thema

»WohnWandel: zukunftsfähig Leben und Arbeiten«

Im Rahmen des Zukunftsforums Lörrach wurden ein Jahr lang Lösungsansätze zum Thema »WohnWandel: Zukunftsfähig Leben und Arbeiten« erarbeitet. Dabei haben sich einzelne Arbeits-gruppen mit den Themen Wohnungsnot und Raumbedarf, Mehrkulturen- und Mehrgenerationen-  häuser, gemischt genutzte Quartiere, Baugruppen oder Co-Working beschäftigt. Die Ergebnisse werden nun auf der  gesamten Fläche des Burghofs präsentiert, gemeinsam mit besonderen Beispielprojekten aus anderen Städten.

Neben den lokalen Gästen wie Oberbürgermeister Lutz und den Machern des Zukunftsforums 
dürfen wir den bekannten Soziologen Harald Welzer (Autor der Bücher »Selbstdenken« und
»Die smarte Diktatur«) begrüßen, der einen Impulsvortrag halten wird.

Seien Sie dabei, wenn die Ergebnisse des Zukunftsforums am Zukunftstag im Burghof Lörrach
am 16. Oktober von 17.30 bis 21 Uhr präsentiert werden. Gemeinsam mit fairNETZt möchten wir
Sie herzlich einladen teilzuhaben. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Unser Open House am 24. September war ein voller Erfolg. Rund 1500 Gäste
haben mit uns das 15-jährige Jubiläum der Stiftung gefeiert und bei herrlichem Sommerwetter das bunte Angebot für Groß und Klein ausgiebig genutzt.

Das Programmangebot verteilte sich über das gesamte Schöpflin-Gelände und bat einen umfassenden Einblick in das vielseitige Engagement der Stiftung. So wurde in der Villa Schöpflin die Suchtpräven-  tion bei Jugendlichen als das älteste Projekt der Stiftung vorgestellt. Im Werkraum Schöpflin erwartete die Besucher ein vielseitiges Programm aus Workshops für Kinder und Erwachsene, Puppentheater  und einem Gespräch mit den Geschwistern Schöpflin. Über die vielseitigen Facetten der europaweiten Fördertätigkeit der Stiftung konnten sich die Besucher in einer Ausstellung und interaktiven Vorträgen informieren. Im Kinderhaus und im Gärtnerhaus Schöpflin  wurden Eltern und Kindern zum Montessori-Erlebnis eingeladen, während im Atelierhaus bunte kreative Drucke entstanden.
Albert Schöpflin hat in der ehemaligen Schöpflin-Fabrik sein Atelier geöffnet und einen Einblick in seine künstlerische Arbeit gegeben, während sich die Besucher auf dem FABRIC-Areal über das jüngste Projekt der Stiftung informieren konnten. Viel Kunst, Musik, kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und eine alkoholfreie Cocktailbar rundeten das Programm ab. Nach einem sonnigen, lebendigen und ereignisreichen Tag endete die Veranstaltung mit einer live-Kommentierung der Wahlergebnisse der Bundestagswahl mit Frau Herta Däubler-Gmelin.

 

 

 

Die Grow-Stipendiaten 2017 stehen fest: MedWatch, Ihme-Zentrum und 120 Minuten

Drei journalistische Projekte sind am 7. September 2017 beim Campfire-Festival in Dortmund mit dem Grow-Gründer-Stipendium von netzwerk recherche und der Schöpflin Stiftung ausgezeichnet worden: das Onlineportal MedWatch für kritischen Gesundheitsjournalismus, das hyperlokale Medienprojekt Ihme-Zentrum, dass sich im Rahmen eines partizipativen Journalismus-Projektes mit dem Beton-Stadtviertel Ihme-Zentrum in Hannover auseinandersetzt und die Fußball-Plattform 120minuten, die mit Longread-Formaten hintergründig und gesellschaftskritisch über Fußball berichtet. Die Gewinner erhalten jeweils eine Starthilfe von 2.000 Euro sowie Know-How- und Vernetzungsangebote und eine Premiummitgliedschaft des Impact-HUB Ruhr.

 

 

Rechts von der Kanzlerin steht Nyima Jadama,
neben ihr der Stifter
Hans Schöpflin und hinter ihr Stiftungs-Geschäftsführer Tim Göbel

Foto: Ralph Pache/Kiron

 

 

 

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die von der Schöpflin Stiftung in ihrem Programmbereich »Flucht & Integration« geförderte Flüchtlingsuniversität »Kiron« in Berlin besucht.

Die Kanzlerin erkundigte sich in einem fast einstündigen Gespräch bei den Studenten über deren Erfahrungen mit der virtuellen Universität, mit dem anschließenden Transfer an eine der Partner-  universitäten sowie auch ganz generell über ihr Leben in Deutschland. Nyima Jadama berichtete von ihrer Flucht aus Gambia. Dort wurde sie auf Grund ihres Engagements für die Rechte von Frauen politisch verfolgt. Heute studiert sie Politikwissenschaften bei Kiron und engagiert sich zur besseren Integration in lokalen Flüchtlings-  initiativen. Stifter Hans Schöpflin und Stiftungs-Geschäftsführer Tim Göbel freuen sich über diesen Erfolg für ihren Fördernehmer: »Nun trägt unsere Anschubfinan-  zierung für Kiron nicht nur Früchte bei den konkreten Angeboten für Geflüchtete, sondern erfährt auch von der Politik Wertschätzung. Das ist ein großer Erfolg für das Kiron-Team in Berlin«. Die Schöpflin Stiftung ist Hauptförderer von Kiron und investiert in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt
1,5 Millionen Euro in das weltweit größte Bildungsprojekt für Geflüchtete.

 

 

Tanzprojekt mit Alan Brooks

Im Programmbereich Flucht & Integration unterstützt die Schöpflin Stiftung Projekte und Organisationen, die sich für eine langfristige soziale und berufliche Integration von Geflüchteten einsetzen. Unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« sollen Geflüchtete befähigt werden, ihre soziale und berufliche Integration selbst mitzugestalten. Die JOBLINGE-Kulturworkshops ermöglichen den Teilnehmern, individuelle Potentiale auszuloten, Talente sowohl zu entdecken als auch zu zeigen und letztendlich für sich nutzbar zu machen.

Was hat moderner Tanz vor fremdem Publikum mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu tun? Die Antwort darauf haben sich die JOBLINGE-Teilnehmer beider Münchener Standorte hart erarbeitet – mit Unterstützung des renommierten Tanzpädagogen Alan Brooks, der seit 15 Jahren international mit Kindern und Jugendlichen an Tanzprojekten arbeitet.

Für die JOBLINGE war das eine ganz neue Erfahrung: »Wir haben schnell realisiert, dass wir zusammenarbeiten müssen, um den Tanz Stück für Stück aufzubauen – und dass es kein Richtig und Falsch gab«, erzählt Teilnehmerin Emine Sentürk. Für die Teilnehmer war es ein Erfolgserlebnis, das ihnen zeigte, zu welchen Leistungen sie fähig sind. Diese Erfahrung kann sich auch auf ihr Selbstbewusstsein und damit auf ihre berufliche Zukunft auswirken.
Die Schöpflin Stiftung unterstützt dieses Programm mit 30 000 Euro. Erfahren Sie mehr über das Kulturprogramm der JOBLINGE...

 

 

 

Ein Tag außerhalb der Komfortzone – der Schöpflin-Leadership-Day

Gemeinsam mit Gründern, Geschäftsführern und leitenden Mitarbeitern unserer Förderpartner konnten wir den ersten Schöpflin-Leadership-Day erleben. Realisiert in Kooperation mit Common Purpose haben wir uns dabei dem Thema »Feierkultur – Kulturen feiern«  gewidmet – einem Thema, welches bei sozialen Organisationen und NGOs oft zu kurz kommt. Es ging also um das Innehalten am Ende eines stressigen Projektes. Das Feiern des Erfolgs, oder auch das Reflektieren des Misserfolgs. Die Anerkennung für Erreichtes, die Motivation für die nächsten Schritte, der Dank. Bei Exkursionen in die Region erlebten wir, wie andere Organisationen feiern, zum Beispiel die Textildruckerei KBC, die Evangelische Johannesgemeinde Lörrach oder Basel Tourismus zur Basler Fastnacht.

Mit der Frage: »Warum feiert die Schöpflin Stiftung mein Projekt?« konnten wir anschließend ein echtes Highlight erleben, indem jeder Förderpartner sich und die gemeinsame Zusammenarbeit auf den Punkt gebracht hat. Hier konnten wir als Team der Stiftung sehr viel lernen. Herzlichen Dank.

 

 

 

Kreativ und partizipativ: FABRIC Workshop und Abendprogramm zum SommerfesT

Zu der bereits versammelten Gruppe gesellten sich nun auch alle weiteren Mitarbeiter der Schöpflin Stiftung, des Werkraum Schöpflin, der Villa Schöpflin und der Montessori Kinderhäuser.

Das FABRIC Team stellte alle Gäste vor die Aufgabe unter dem Motto »Wir basteln uns eine Bevölkerung« zu überlegen, mit welchen Wesen dieses Areal in Zukunft bevölkert werden soll. In unterschiedlichen Schritten skizzierten alle Teilnehmer ihre Ideen von wundersamen Gestalten, um diese dann auf Schablonen zu übertragen und sie schlussendlich auf selbst zusammengebauten Stühlen und Sonnenschirmen zu verewigen.

Herzlichen Dank an das FABRIC Team für diese wunderbare Gruppenerfahrung. Die gemeinsam erschaffenen Exponate werden in die weitere Nutzung des FABRIC Geländes einfließen.

Nach einem kurzen Impuls von Felix Oldenburg, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ging dieser hochaktive Tag über in den gemütlicheren Teil, bei dem der Genuss als auch der Austausch zwischen Stiftungsmitarbeitern und Förderpartnern im Mittelpunkt stand.

 

 

Dancing to Connect

Die Schöpflin Stiftung ermöglichte es Schülergruppen aus Freiburg, Breisach und Lörrach, das transnationale interkulturelle Jugend-Tanz-Projekt »Dancing to Connect« zu erleben. In Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule realisierte der Werkraum Schöpflin die Umsetzung in Lörrach. Professionelle Tänzer*innen der New Yorker Tanzschule Battery Dance Company erarbeiteten eine Woche lang eine Choreographie mit Jugendlichen mit und ohne Fluchtgeschichte, die am 16. Juli im Werkraum und am 18. Juli im Theater Freiburg aufgeführt wurde.

Die Teilnehmenden entdeckten ihr kreatives und tänzerisches Potenzial – und verbesserten spielerisch ihre Englischkenntnisse. Sie erlebten, dass sie kulturellen Austausch in ihrem direkten Umfeld durch Neugier, Teamgeist und Toleranz aktiv gestalten können.

 

FABRIC AUFTAKT-FEST

2. JUNI 2017

»Fabric« ist eine durch Kunst geprägte Strategie für das neue Areal der Schöpflin Stiftung.

Eine Wunschproduktion aus Forschung und künstlerischem Handeln soll sich auf dem Fabric-Gelände in Zukunft experimentell verweben. Das Testgelände, auf dem Demokratie und soziales Engagement auf ganz unterschiedliche Weise Raum werden, erprobt und erlebt werden können, hat am 02. Juni einen fulminanten Schnellstart erlebt: Erste temporäre Installationen im FABRIC Gelände, Essen vom alevitischen Kulturverein, magische Musik von Kornelia Binicewicz und Tai Schär, ein erfolgreich getester laufender Tisch, blauer Beton, Schach aus Verschalungsplatten, handgemalte Übersichtskarten, eine Car-Port-Bar, der Bromby-Drink und der Bromby Eisbecher.

 

 

 

FREE TO ROCK –

Filmtour durch Deutschland mit den Produzenten Nick Binkley & Doug Yeager

Initiiert von der Schöpflin Stiftung wurde während einer zehntägigen Reise durch die Republik der Dokumentarfilm FREE TO ROCK des vierfachen Emmy-Gewinners Jim Brown an 10 Orten in sieben Städten gezeigt. ​Der Film illustriert, wie die Kraft des Rock’n’Roll zum Ende der Sowjetunion und des Kalten Krieges ganz ohne Blutvergießen beigetragen hat – trotz aller Versuche, diese Musik zu verbieten.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten Nick Binkely und Doug Yeager aus den USA sowie geladenen Gästen und dem Publikum fanden im Anschluss an jede Filmvorführung angeregte Diskussionen statt zur Produktion und Aussage des Films.

 

 

 

Perspektive: (neu)Start:

Am 3. Mai 2017 prämierte die Schöpflin Stiftung im Rahmen von »Perspektive: (neu)Start« drei Initiativen, die Geflüchtete bei der Entwicklung, Konkretisierung und Umsetzung ihrer Gründungsidee unterstützen. Aus insgesamt 31 eingereichten Bewerbungen hat eine Expertenjury aus Wissenschaft, Politik und Gründerszene drei Preisträger ausgewählt: FITT gGmbH, LeetHub St. Pauli e.V. – MoveOn sowie SINGA Deutschland – Ideas in Motion. Die Initiativen werden mit jeweils 50.000 Euro gefördert und durch das ifm Mannheim wissenschaftlich begleitet. Der Grünhof Freiburg, der die Initiative der Schöpflin Stiftung als Partner begleitet, wird für sein Projekt Root Factory ebenfalls im Rahmen von Perspektive: (neu)Start gefördert.

 

 

Open House am 24.09.2017

15 Jahre Schöpflin Stiftung – Tag der offenen Tür mit vielseitigem Programm

15 Jahre Schöpflin Stiftung, das sind 15 Jahre für die Interessen der Jugend und Engagement für eine bessere Zukunft. Am Wahlsonntag, 24.09.2017, lädt die Stiftung zum Mitfeiern ein. Es wird viel zu entdecken geben.

 

 

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