Illustration: Vincent Burmeister/netzwerk recherche


Internationale Tagung zu investigativem Journalismus



Seit 2001 treffen sich Journalistinnen und Journalisten aus aller Welt regelmäßig im Rahmen der internationalen Tagung Global Investigative Journalism Conference (GIJC), um sich über ihr Recherchehandwerk und ihre Arbeit auszutauschen. Dabei geht es z.B. um investigative Recherchen, Datenjournalismus, grenzüberschreitenden Kooperationen und Pressefreiheit oder aber auch um neue Finanzierungsmodelle oder Exil-Journalismus.

Zum ersten Mal wird die GIJC vom 26. bis 29. September 2019 in Hamburg stattfinden. Die Veranstalter erwarten mehr als 1.000 Journalistinnen und Journalisten aus über 130 Ländern. Über ein Fellowship-Programm soll es besonders Journalistinnen und Journalisten aus Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglicht werden, an der Konferenz teilzunehmen.

Im Rahmen des Programmbereichs gemeinnütziger Journalismus ermöglicht die Schöpflin Stiftung gemeinsam mit unserem Förderpartner netzwerk recherche den Themenschwerpunkt »Non-Profit-Journalismus« an der GIJC. Hier geht es neben der Vernetzung der Journalist*innen auch um den Austausch untereinander, um Beispiele aus anderen Ländern kennenzulernen und Innovationen für gemeinnützigen Journalismus zu befördern.

Außerdem werden erstmalig die international ausgeschriebenen Grow-Fellowships an fünf ausgewählte Projekte vergeben. Dies ist eine Erweiterung der bisher erfolgreich vergebenen Grow-Stipendien in Deutschland, welche zum Ziel haben, den Austausch zwischen international erfahrenen Expert*innen und europäischen Journalist*innen zu ermöglichen, Kooperationen anzuregen und entstehende Projekte mit Know-how zu bereichern.

Weitere Informationen zur GIJC 2019 und zum Programm finden Sie auf https://gijc2019.org/.

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