Schöpflin-Stipendien für lösungsorientierten Journalismus



In den meisten Medien überwiegen negative Nachrichten. Berichte über Lösungen und Geschichten des Gelingens sind dagegen eher rar. Studien zeigen, dass dieses Ungleichgewicht zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führt und Menschen den Mut und die Hoffnung nimmt, die Zukunft positiv zu gestalten.

Die Noah Foundation vergibt deshalb einmal im Jahr zwei durch die Schöpflin Stiftung finanzierte Recherchestipendien für lösungsorientierten Journalismus, um über neue Ideen und Ansätze  zu informieren und Chancen für die Entwicklung von Gesellschaft und Umwelt aufzuzeigen.

Die Stipendien für 2018 gehen an die freie Journalistin Michaela Haas für eine Rechercheprojekt über Präventivmaßnahmen gegen Kindesmisshandlung sowie an die freie Journalistin Maria Caroline Wölfle für ein Rechercheprojekt über einen trinationalen Studien- und Forschungsansatz zur Lösung grenzüberschreitender Umweltprobleme im Nahen Osten.

Die Jury setzte sich zusammen aus Jesko Kreft (Geschäftsführender Vorstand der Stiftung für Wirtschaftsethik), Eva-Maria Verfürth (Gründerin und Chefredakteurin von Tea after Twelve), Jonathan Widder (Geschäftsführer der Noah Foundation) und Lukas Harlan (Programmleiter Schöpflin Stiftung).

Foto: David Diallo

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