Flucht & Integration


Unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« sollen Menschen, die bei uns ein neues Zuhause suchen, befähigt werden, ihre soziale und berufliche Integration selbst mitzugestalten. Damit das gelingt, werden sie nicht isoliert betrachtet: Die einheimische Bevölkerung wird stets mitgedacht. Dabei sind wir immer auch an einer Verstetigung der geförderten Konzepte interessiert.

Neben der Arbeitsmarktintegration fokussiert sich die Förderung insbesondere auf verschiedene Bereiche der Bildung.

Um nachhaltige, positive Effekte in den einzelnen Bereichen zu erzielen, streben wir längerfristige Partnerschaften von rund drei Jahren mit den Förderpartnern an. Dabei werden insbesondere Projekte unterstützt, die sich perspektivisch als Sozialunternehmen wirtschaftlich selbst tragen können.

Aufgrund des hohen Bedarfs rund um die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund ist das Engagement des Programmbereichs »Flucht & Integration« in erster Linie auf Deutschland ausgerichtet. Erfahrungswerte und bewährte Ansätze aus anderen Ländern fließen im Sinne von »Best Practice« in Forschungsprojekte sowie Entscheidungsprozesse mit ein.



Förderpartner

Arbeitsmarktintegration



Fördersumme p.a.

Ø 80.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

München

Webseite

germany.ashoka.org

Co-Förderer

Robert Bosch Stiftung

Zalando

Accenture Belgien

Was macht Ashoka?

Die Ashoka Deutschland gGmbH ist die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship. In 80 Ländern identifiziert Ashoka gesellschaftliche Innovationen und unterstützt die dahinter stehenden über 3.000 Social Entrepreneurs (Sozialunternehmer) als Ashoka Fellows bei der Verbreitung ihrer Ideen – mit Stipendien, Beratung sowie einem globalen Netzwerk.

Warum fördern wir Ashoka?

Mit HELLO Europe bringt Ashoka wirkungsvolle und erprobte internationale Lösungen (auch aus Deutschland) von Social Entrepreneurs für die Herausforderungen von Flucht und Integration in mehrere europäische Länder, u.a. nach Belgien, Schweden, Spanien, Italien und Griechenland. HELLO Europe schließt an erfolgreiche Vorläufer in Deutschland, Türkei, Österreich und den Niederlanden an. Zudem ist für Juni 2018 ein EU Migration Policy Summit geplant.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Ziel ist, dass deutlich mehr Geflüchtete und MigrantInnen in Europa Zugang zu besserer Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe haben. Zudem wollen wir gemeinsam zeigen, wie professionell und transformativ Bürgerlösungen sein können und wie man sie gezielt verbreiten kann – und diese Erkenntnis bei politischen Entscheidungsträgern bis hin zur EU-Ebene verankern.



Fördersumme p.a.

Ø 25.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Saarbrücken

Webseite

netzwerk.gruendungsbuero

Was macht FITT?

Die FITT gGmbH bietet elf Menschen mit Fluchtgeschichte Entrepreneurship-Training. Ein Jahr lang erhalten die GründerInnen Informationen zu relevanten Gründungsstrategien. Das Training beinhaltet auch eine intensive Förderung im Bereich »gründungsspezifische Deutschkenntnisse«. Businessplanerstellung und die Klärung von Finanzierungsmodellen stehen ebenfalls im Fokus, dabei werden erfahrene Gründungsakteure eingebunden.

Warum fördern wir FITT?

Wir fördern die gelungene Synthese aus innovativem Projektdesign mit fundierter Erfahrung in der Gründungsberatung von Geflüchteten. Der hohe Grad von Vernetzungsaktivität und Expertenwissen, die gute Einbettung in die Struktur eines Gründerzentrums sowie das Alleinstellungsmerkmal durch die intensive gründungsspezifische Deutschförderung sind überzeugend.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Menschen mit Fluchthintergrund und ausdrücklichem Gründungsinteresse werden vielfältig unterstützt, um ihre Idee und ihre Vorerfahrung erfolgreich in eine Gründung in Deutschland münden zu lassen. Die Vermittlung von Systemwissen über Regelmechanismen der sozialen Marktwirtschaft und der professionellen Kommunikation soll auch insgesamt die Integration in Deutschland nachhaltig beeinflussen.



Fördersumme

28.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

Hamburg

Webseite

gastrolotsen.de

Co-Förderer

Hans Weisser Stiftung

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg

Campari

Kurt und Maria Dohle Stiftung

Was machen die Gastrolotsen?

Die Gastrolotsen gGmbH qualifiziert in ihren Maßnahmen »Refugee Canteen Academy« und »Refugee Canteen - Service Führerschein« Menschen mit Migrationsbiografien für die Gastronomie und Hotellerie. In den Kursen bekommen die TeilnehmerInnen einen Einblick in das Arbeitsfeld und werden in individuellen Coachings auf ihrem Weg in die Arbeitswelt unterstützt. Anschließend wenden sie Erlerntes in betreuten Praktika an, Ziel ist die Vermittlung in eine Ausbildung.

Warum fördern wir die Gastrolotsen?

Das Team der Gastrolotsen sieht Menschen, liebt die Gastronomie und glaubt an Bildung. Die erfolgreichen ersten Maßnahmen der Gastrolotsen haben gezeigt, dass Menschen nachhaltig besser in das Berufsfeld integriert werden, wenn sie zuvor die Grundlagen der Branche gelernt haben. Die soziale Betreuung über die Maßnahme hinaus hat hier einen hohen Stellenwert.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Die Integration in den Arbeitsmarkt stellt für Menschen mit Fluchterfahrungen eine Hürde da. Parallel aber ist die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung maßgebend für eine erfolgreiche Integration. Künftig sollen die Gastrolotsen mehr Menschen in die Branche begleiten können, sodass diese selber (wieder) Gastgeber sein können.



Fördersumme p.a.

Ø 35.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Freiburg

Webseite

rootfactory

Co-Förderer

Heidehof Stiftung

Canopus Stiftung

Evidenz Stiftung

randstad Stiftung

Volksbank Freiburg

Was macht Grünhof?

Mit dem Programm Root Factory bietet Grünhof e.V. (Verein für gesellschaftliche Innovation) ein Gründungsstipendium für Menschen mit Fluchterfahrung. Im Rahmen des Programms werden künftige Entrepreneure befähigt, ihre eigenen Konzepte in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln. Dies geschieht durch modulare Schulungen, in denen das Know-how dazu vermittelt wird. MentorInnen beraten und begleiten im Projektmanagement. Coaches unterstützen in den jeweiligen Fachbereichen.

Warum fördern wir Root Factory?

In der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund liegt unglaublich viel Potenzial. Pilotprogramme wie Root Factory testen die Wirksamkeit verschiedener Unterstützungsmaßnahmen und optimieren deren Prozesse. Arbeitsmarktintegration durch Befähigung der migrantischen Arbeitssuchenden kann der Schlüssel zur soziokulturellen Eingliederung in bestehende gesellschaftliche Strukturen sein. 

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Noch mehr Menschen mit Fluchthintergrund sollen künftig unternehmerisch tätig werden können. Um das zu erreichen, wollen wir Netzwerke mit ähnlichen Programmen bilden, gewonnene Erkenntnisse austauschen und sie multiplizieren. Newcomer-Entrepreneure stellen weitere Personen in ihr Unternehmen ein, meist aus den eigenen Reihen. So potenziert sich die Wirksamkeit der Förderung eines jeden einzelnen Unternehmens. Zusätzlich werden das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis, Teil der Gesellschaft zu sein, gestärkt.
 



Fördersumme p.a.

Ø 27.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

München

Webseite

joblinge.de

Co-Förderer

Salesforce.org

UniCreditFoundation

Was macht JOBLINGE?

Bei JOBLINGE engagieren sich Wirtschaft, Staat und Privatpersonen gemeinsam, um arbeitslose junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen zu unterstützen. Das Ziel: echte Jobchancen und die nachhaltige Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Über passgenaue Qualifizierung, Mentoring und Begleitung während der Ausbildung schaffen 70 Prozent der Jugendlichen den Sprung in das Berufsleben.

Warum fördern wir JOBLINGE – Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit?

Die Initiative wächst und will weiter wachsen: Stetig kommen neue JOBLINGE Kompass-Standorte für Geflüchtete hinzu. Ein Upgrade der aktuell genutzten CRM-Datenbank als lokales und überregionales Steuerungsinstrument ist erforderlich, um die notwendige Steuerung und Transparenz in diesem Wachstumsprozess zu ermöglichen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen, insbesondere auch durch den Zuzug junger Geflüchteter, ist in Deutschland mit weit über 200.000 trotz guter Arbeitsmarktlage immer noch sehr hoch. Wir möchten gemeinsam vielen arbeitslosen Jugendlichen eine soziale und berufliche Perspektive ermöglichen.
 



Fördersumme

30.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

München

Webseite

joblinge.de

Co-Förderer

eCube

Königsteiner Agentur

Was macht JOBLINGE Kompass?

Die JOBLINGE gAG bzw. das Programm JOBLINGE Kompass möchte junge Geflüchtete so früh wie möglich qualifizieren und in den Arbeitsmarkt integrieren. Ziel ist dabei die höchstmögliche Qualifikation für die TeilnehmerInnen – mit dem schnellen Einstieg in Arbeit und in einem zweiten Schritt in die Ausbildung. Mit einem Pilotprojekt in Bayern gestartet, wird JOBLINGE Kompass auch in anderen Regionen in ganz Deutschland angeboten.

Warum fördern wir JOBLINGE Kompass?

In Auseinandersetzung mit Inhalten aus den Bereichen Tanz, Theater oder Fotografie können Job- und Sozialkompetenzen »über Bande« spielerisch erworben werden. Kulturworkshops sind deshalb bereits fester Bestandteil des klassischen JOBLINGE-Programms. Aufbauend auf den Erkenntnissen des bestehenden Kulturprogramms entwickelt JOBLINGE Workshops, die die Zielstellungen des Kompass-Programms unterstützen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Die Auseinandersetzung der jungen Geflüchteten mit der eigenen Person, den Prozess der Selbstverortung in einer neuen Gesellschaft, Selbstwirksamkeit und Gruppenprozesse wollen wir über kulturelles Handeln positiv verstärken und fördern. Gleichzeitig wollen wir über die Formate kultureller Bildung Sprachbarrieren überwinden und Spracherwerb unterstützen – und so den Weg in den Arbeitsmarkt ebnen.


 



Fördersumme p.a.

Ø 6.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Berlin

Webseite

kopfhandundfuss.de

Co-Förderer

IKEA Stiftung
Microsoft Deutschland GmbH

Was macht KOPF, HAND + FUSS?

Mit dem TUECHTIG hat die gemeinnützig ausgerichtete KOPF, HAND + FUSS gGmbH in Berlin das weltweit erste inklusive Coworking-Space gegründet – zum Arbeiten, Lernen und Vernetzen. Es ist ein Ort der Vielfalt, an dem Menschen mit unterschiedlichsten Ausgangslagen – Deutsch und Nicht-Deutsch, Behindert und Nicht-Behindert, Jung und Alt, Wortakrobat und Zahlenjongleur – ihrer Arbeit nachgehen können.

Warum fördern wir KOPF, HAND + FUSS?

Die Schöpflin Stiftung setzt sich für die Förderung von Geflüchteten ein, insbesondere beim Aufbau eines eigenen Unternehmens. Das TUECHTIG unterstützt diese Zielsetzung, indem es Geflüchtete in ihrem Vorhaben begleitet und etwaige Gründungshemmnisse, etwa bei der deutschen Sprache, abbaut.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Vielfalt macht die Gesellschaft reich. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Vielfalt ermöglicht und gelebt wird, dass jeder Mensch – unabhängig von der Ausgangslage – an der Gesellschaft teilhaben kann. Das TUECHTIG baut dafür mögliche Barrieren ab, insbesondere im Arbeits- und Bildungsbereich.




 



Fördersumme p.a.

Ø 25.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Hamburg

Webseite

leethub.de

Was macht leetHub St.Pauli?

Der Verein leetHub St.Pauli e.V. will mit dem MoveON-Existenzgründungsinkubator Geflüchtete dabei unterstützen, ihre Geschäftsidee zu entwickeln, zu prüfen und umzusetzen. In einem sechsmonatigen Kurs lernen die TeilnehmerInnen alles, was wichtig ist, um ein eigenes Unternehmen in Deutschland bzw. Hamburg aufzubauen. Die TeilnehmerInnen werden mit der Hamburger Wirtschaft vernetzt.

Warum fördern wir leetHub?

Mit der Förderung des Programms schließen wir eine Lücke im Bereich der Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete. Die Selbstständigkeit kann für einige eine Alternative sein zur Festanstellung – und in der Zukunft wiederum Arbeitsplätze schaffen. Die intensive Begleitung über sechs Monate hinweg hat sich als Vorteil im Vergleich zu regulären Existenzgründungsberatungen erwiesen: Sie bietet eine gute Vorbereitung auf die Selbständigkeit.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam wollen wir das Thema Selbständigkeit voranbringen und Lobbyarbeit auf Wirtschafts- und Gesellschaftsebene betreiben. Insbesondere auf der Ebene der Förderinstrumente möchte leetHub St. Pauli eine stärkere Stimme entwickeln und die Unterstützung von guten Geschäftsvorhaben voranbringen. Die Begleitung und Prüfung durch die Schöpflin Stiftung sowie der Austausch mit anderen Projekten liefern dem Verein wichtige Impulse auf diesem Weg.



Fördersumme p.a.

Ø 25.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Berlin

Webseite

singa-deutschland

Was macht das SINGA?

Das SINGA Business Lab der SINGA gUG ist das erste Gründerprogramm in Berlin, das von neuangekommenen UnternehmerInnen mitgestaltet wird und sie von der Geschäftsidee bis zur Gründung unterstützt. Im Zentrum des Programms stehen die persönliche Begleitung, die Vermittlung relevanten Wissens, die Unterstützung beim Aufbau professioneller Netzwerke sowie die Beratung zu finanziellen Optionen. Hinter dem Lab steht SINGA Deutschland – Teil eines internationalen Netzwerks aus Organisationen in Frankreich, Kanada, Belgien und Deutschland, das Neuangekommene und Einheimische durch eine Vielfalt an innovativen Projekten miteinander verbindet.

Warum fördern wir SINGA?

Von März bis Juli 2017 wurde mit sechs Projekten getestet, ob das Konzept funktioniert. Davon sind fünf inzwischen offiziell gegründet und zwei haben bereits eigene Einkünfte. 35 TrainerInnen, ExpertInnen und MentorInnen haben zum diesem Erfolg beigetragen. Seit November 2017 werden 30 angehende UnternehmerInnen von SINGA begleitet.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam möchten wir Unternehmertum für alle zugänglicher machen – deutschlandweit. SINGA begleitet an mehreren Standorten Menschen mit Fluchterfahrung bei der erfolgreichen Umsetzung einer Geschäftsidee. Das Projekt macht die lokale Gründerlandschaft zu Komplizen in der Überwindung von Hürden und sensibilisiert die breite Öffentlichkeit für die Chancen der Zuwanderung.
 



Fördersumme

95.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

München

Webseite

social-bee

Co-Förderer

aqtivator gGmbH
Hans Weisser Stiftung

Was macht Social-Bee?

Die Social-Bee gGmbH gibt Geflüchteten eine Perspektive. Die Initiative stellt Geflüchtete selbst an, überlässt sie an Unternehmen und begleitet sie mit einem ganzheitlichen Förder- und Integrationskonzept. Ziel ist es, die Angestellten spätestens nach 1,5 Jahren in eine qualifizierte Festanstellung oder Ausbildung zu vermitteln.

Warum fördern wir Social-Bee?

Wir fördern Social-Bee, da die beiden Gründer einen funktionierenden, mittelfristig selbsttragenden und skalierbaren Ansatz zur Geflüchtetenintegration gefunden haben. Sie schlagen mit einem bisher einzigartigen Weg eine Brücke zwischen Unternehmen und Geflüchteten.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Jedem bzw. jeder Geflüchteten soll eine berufliche sowie soziale Perspektive ermöglicht werden. Dazu werden wir gemeinsam eine bundesweit aktive Organisation aufbauen, die die Potenziale Geflüchteter aufzeigt und so gesellschaftliches Umdenken bewirkt.



 



Fördersumme

20.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

Berlin

Webseite

ueberdentellerrand

kitchenontherun

Co-Förderer

Deutsche Bank Stiftung

Photocircle e.V.

Was macht das Job Buddy Programm?

Der gemeinnützige Verein Über den Tellerrand e.V. will Geflüchtete beim Ankommen in Deutschland unterstützen und hat hierfür ein Patenprogramm entwickelt. Patenschaften zwischen erfahrenen ArbeitnehmerInnen und geflüchteten Arbeitssuchenden bilden die Grundlage hierfür. Die Paten unterstützen die Geflüchteten bei der Orientierung im Jobmarkt, dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche.

Warum fördern wir das Job Buddy Programm?

Das Programm wurde bereits in drei Runden erfolgreich durchgeführt und erhielt von allen TeilnehmerInnen großen Zuspruch. Mit der aktuellen Förderung ermöglichen wir eine weitere Kohorte von ca. 15 bis 20 Tandempaaren sowie die qualitative Weiterentwicklung des Programms.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Wir sind davon überzeugt, dass man mit den richtigen »entry points« viel bewegen kann. Genau dort setzt Über den Tellerrand an: Die Initiative schafft Räume, in denen Begegnungen und Austausch zwischen Neuankömmlingen und Beheimateten auf Augenhöhe möglich sind. Beidseitige Vorurteile werden abgebaut, Offenheit und Respekt gefördert sowie Sprachkenntnisse und kulturelles Wissen weitergegeben.

 


Bildung



Fördersumme p.a.

Ø 500.000 €

Förderzeitraum

2016-2018

Standort

Berlin

Webseite

kiron.ngo

Co-Förderer

Allianz Kulturstiftung

Bertelsmann Stiftung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

H&M Foundation

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

u.a.

Was macht Kiron?

Die Kiron Open Higher Education gGmbH ist eine gemeinnützige EduTech-Organisation, welche durch digitale Innovationen geflüchteten Menschen den Zugang zu Hochschulbildung ermöglicht. Das Programm bietet auf einer digital-kollaborativen Plattform ein auf die Gruppe der Studierenden angepasstes Curriculum an. Dies wird durch zusätzliche Online- und Offline-Unterstützungsangebote ergänzt. Nach Abschluss der Online-Phase haben die Studierenden die Möglichkeit, sich an einer Hochschule zu bewerben und dort einen anerkannten Bachelor-Abschluss zu erhalten.

Warum fördern wir Kiron?

Ein Kernanliegen für die Schöpflin Stiftung ist das Engagement im Bereich Bildung und Integration sowie die Förderung junger Menschen. Kirons innovatives Bildungsmodell bietet eine skalierbare Lösung für ein globales Problem an.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung möchte Kiron geflüchteten Menschen langfristig einen Zugang zu Hochschulbildung ermöglichen. Der Proof of Concept wurde mit den ersten Transferstudierenden an deutschen Hochschulen bereits erbracht, sodass der Blended-Learning-Ansatz jetzt in nachhaltige organisatorische Strukturen überführt werden kann, um Geflüchtete auch in weiteren Ländern zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zeigt aber auch den hohen Stellenwert einer erfolgreichen Kooperation zwischen zukunftsorientierter Stiftung und innovativer Organisation auf. Die Grundfinanzierung durch die Schöpflin Stiftung gab Kiron den richtigen Anstoß, um die Weichen für seine Mission zu stellen.



Fördersumme p.a.

Ø 90.000 €

Förderzeitraum

2016-2018

Standort

München

Webseite

schlau-werkstatt.de

Co-Förderer

aqtivator gGmbH

Eric Gustav Adler Stiftung

Kurt und Maria Dohle Stiftung

Wübben Stiftung gGmbH

Was macht die SchlaU-Werkstatt?

Die SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik gGmbH gehört zur gemeinnützigen Organisation SchlaU, die seit dem Jahr 2000 Bildungsangebote für junge Geflüchtete gestaltet. Als unternehmenseigenes Institut ist sie dafür zuständig, das Erfahrungswissen über diesen Bildungsbereich zu multiplizieren. Dies geschieht über Unterrichtsmaterial, Weiterbildungen, Beratungen und Forschungsarbeiten.

Warum fördern wir die SchlaU-Werkstatt?

SchlaU steht dafür, lokales, in der Praxis gewonnenes Wissen vielfältig und ortsunabhängig zugänglich zu machen, um den Blick auf Migration und Flucht positiv und nachhaltig zu verändern. Wie die Schöpflin Stiftung setzt SchlaU dabei auf eine Vielzahl von Ansatzpunkten, um die Vision von mehr Chancengerechtigkeit für junge Geflüchtete zu realisieren.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam wollen wir mehr Chancengerechtigkeit für junge Geflüchtete schaffen und ein nachhaltiges Angebot für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit etablieren. Dazu gehören sowohl qualitativ hochwertige Unterrichtsmaterialien als auch Weiterbildungsangebote und Forschungsprojekte, die aktuelle Fragen aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen.



Fördersumme p.a.

Ø 45.000 €

Förderzeitraum

2017-2019

Standort

Essen

Webseite

stifterverband.de

Co-Förderer

Stiftung Mercator GmbH

Was macht der Stifterverband?

Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft e.V. ist die Gemeinschaftsinitiative von Unternehmen und Stiftungen, die als einzige ganzheitlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation berät, vernetzt und fördert.

Warum fördern wir den Stifterverband?

Deutschland muss mehr LehrerInnen ausbilden, die mit sprachlicher und kultureller Vielfalt professionell umgehen können. Um hierfür Modelle zu entwickeln, sollen zwanzig ausgewählte Hochschulen und ihre Praxispartner aus dem Schulbereich in einem zwei Jahre arbeitenden, moderierten Netzwerk »Stark durch Diversität – Förderung interkultureller Kompetenzen in der Lehramtsausbildung« zusammenarbeiten.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, sich im Rahmen eines kollegialen Austausches und auf der Grundlage konkreter Projekterfahrungen über den Stellenwert von DaZ-/DaF-Kompetenzen (Deutsch als Zweit-/Fremdsprache) und interkulturellen Kompetenzen in der LehrerInnenbildung zu verständigen, die Wirksamkeit der unterschiedlichen Ansätze zu reflektieren und gemeinsam Herausforderungen zu adressieren.



Fördersumme p.a.

Ø 45.000 €

Förderzeitraum

2015-2020

Standort

Koblenz

Webseite

uni-koblenz-landau.de/gekos

Co-Förderer

Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

Was macht GeKOS?

GeKOS möchte zur sozialen und kulturellen Integration von Kindern mit Fluchtgeschichte in die Region und zur Professionalisierung Studierender im Umgang mit Flucht und Migration beitragen. Dazu treffen sich Studierende als MentorInnen einmal die Woche mit Mentees im Alter von 6 bis 12 Jahren und gestalten ihre Freizeit zusammen. Begleitet wird die gemeinsame Arbeit durch Supervision und Workshops.

Warum fördern wir GeKOS?

GeKOS hat auf zwei aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagiert: Zum einen die soziale und Integration neu zugewanderter Kinder, zum anderen die notwendige Professionalisierung zukünftiger Lehrkräfte für Mehrsprachigkeit und Migration. Dadurch leistet das Projekt sowohl kurz- als auch langfristig einen Beitrag zu einem konstruktiven pädagogischen Umgang mit Flucht und Migration.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Neu zugewanderte Kinder in ihrem Integrationsprozess zu unterstützen: Dieses Ziel verfolgt GeKOS nicht nur auf lokaler Ebene. Das Projekt soll darüber hinaus nachhaltig in der LehrerInnenbildung verankert werden und zur Professionalisierung zukünftiger LehrerInnen beitragen. Die Evaluation des Projektes dient darüber hinaus der wissenschaftlichen Erkenntnisgenerierung, dem Beitrag zum Fachdiskurs und dem Wissenstransfer.


Soziale/kulturelle Integration



Fördersumme p.a.

Ø 17.000 €

Förderungszeitraum

2016-2018

Standort

New York

Webseite

batterydance.org

Co-Förderer

US-Botschaft Berlin

Robert Bosch Stiftung

Was macht Dancing to connect?

Mit der bundesweiten Initiative Dancing to Connect unterstützt Battery Dance jugendliche Geflüchtete bei der Integration in die deutsche Gesellschaft. Dancing to Connect nutzt das Format eines 20-stündigen kreativen Workshops, um die Kluft zwischen deutschen SchülerInnen und Geflüchteten aus Krisengebieten zu überbrücken. Indem sie gemeinsam tanzen, etwas schaffen und aufführen, vergessen die jungen Menschen ihre Unterschiede.

Warum fördern wir Dancing to connect?

Battery Dance teilt zentrale Werte der Schöpflin Stiftung: das Streben nach Exzellenz in der künstlerischen Ausbildung und nach einer gesunden, integrierten Gesellschaft, die Entwicklungsmöglichkeiten für alle jungen Menschen bereithält, unabhängig von deren Hintergrund.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Es ist eine Sache, dass Deutschland seine Türen für Geflüchtete öffnet. Aber was dann? Wie entwickeln sich die Lebensgeschichten der Geflüchteten, wenn sie erst einmal in Deutschland sind? Mit Dancing to Connect soll ein Modell bereitgestellt werden, das andere durch entsprechendes Training vor Ort weiterverfolgen können. Zugleich soll LehrerInnen und Schulverwaltungen gezeigt werden, wie Kreativität als Vehikel für soziale Integration und Besserstellung genutzt werden können.



Fördersumme p.a.

Ø 3.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Freiburg

Co-Förderer

ANGELL Schulstiftung Freiburg – Antoinette Klute Wetterauer
Handwerkskammer Freiburg
Oberle-Stiftung
Ursula Wandres Stiftung

Webseite

bfa-freiburg.de

Was macht Bildung für alle e.V.?

Bildung für alle e.V. bietet kostenfreie Deutschkurse für Geflüchtete und MigrantInnen im Raum Freiburg im Breisgau, denen die Integration durch fehlende Zugänge zu Bildungsangeboten erschwert wird. Die SchülerInnen bekommen die Möglichkeit, ein ausreichendes Sprachniveau zu erlangen, das sie befähigt eine Ausbildung zu beginnen, diese abzuschließen und so ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Warum fördern wir Bildung für alle e.V.?

Seit Sommer 2017 wird das Sprachangebot durch eine Kinderbetreuung ergänzt, um auch Frauen mit Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Hierfür wurde eine hauptamtliche Koordinationsstelle geschaffen, welche sich um Kontinuität in Betreuung und Anleitung der ehrenamtlichen BetreuerInnen kümmert, auf die Bedarfe der Kinder eingeht sowie eine Konzeption erarbeitet. Diese wird für sechs Monate im Rahmen einer Anschubfinanzierung von der Schöpflin Stiftung finanziert.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Personelle Kontinuität schafft bei Eltern und Kindern Vertrauen, sodass sich beide Elternteile ganz auf das Erlernen der deutschen Sprache konzentrieren können und ihre Kinder währenddessen gut versorgt wissen. Ganzheitlich mitgedacht ist auch eine ausgewogene Verpflegung für die Kinder, da die Unterrichtszeit der Eltern am Abend stattfindet.



Fördersumme p.a.

Ø 7.500 €

Förderzeitraum

2017-2018

Webseite

www.civismedia.eu

Co-Förderer

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Österreichischer Rundfunk (ORF III)

Schweizerische Radio und Fernsehen (SRG SSR)

Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Akademie der Künste Berlin

Was macht die CIVIS Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt?

Die CIVIS Medienstiftung GmbH für Integration und kulturelle Vielfalt unterstützt den Prozess der gesellschaftlichen Integration in Deutschland und Europa. Mit internationalen Medienkonferenzen bietet CIVIS ein wichtiges europäisches Debattenforum. Ob in Basel, Bonn, Berlin oder Wien – im Zentrum der aktuellen Vorträge und kontroversen Diskussionen steht das neue gesellschaftliche WIR. Die CIVIS Medienkonferenz »Das neue deutsche WIR: Ausbruch aus der Krise?« diskutiert im Januar 2018 die Perspektiven des neuen WIR: Wie soll es künftig aussehen? Können wir uns neu erfinden? Was können, was müssen die Medien leisten?

Warum fördern wir CIVIS?

Die Schöpflin Stiftung fördert die eintägige CIVIS Medienkonferenz 2018 in der Akademie der Künste in Berlin im Rahmen des Programmbereichs Flucht & Integration. Die Schöpflin Stiftung und die CIVIS Medienstiftung setzen sich beide gleichermaßen für eine langfristige soziale und berufliche Integration von Geflüchteten ein. Die gesamtgesellschaftliche Integration innerhalb einer postmigrantischen Gesellschaft steht dabei im Vordergrund.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Für eine gelingende Integration entscheidend ist, dass Geflüchtete nicht isoliert betrachtet werden, sondern die einheimische Bevölkerung mitgedacht wird. CIVIS begleitet aktiv die mediale Meinungsbildung zu allen relevanten gesellschaftspolitischen Fragen der europäischen Einwanderungsgesellschaften. Mit der CIVIS Medienkonferenz sollen insbesondere JournalistInnen sowie politisch Interessierte für die Themen Integration und kulturelle Vielfalt sensibilisiert und in ihrer Arbeit ermutigt werden.



Fördersumme p.a.

Ø 7.500 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Hamburg

Webseite

kampnagel.de

Co-Förderer

Europarat

Robert Bosch Stiftung

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Was macht die Conference on Migration & Media Awareness?

Vom 23. bis 25.11.2017 wurde Kampnagel Hamburg zum Austragungsort der ersten Conference on Migration & Media Awareness. Während des zweitägigen Events der Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH sollten Begegnungen zwischen den TeilnehmerInnen angeregt und Strategien ausgetauscht werden, wie negativer Medienberichterstattung über MigrantInnen mit positiven Gegenerzählungen begegnet werden kann.

Warum fördern wir die Conference on Migration & Media Awareness?

Die Conference on Migration & Media Awareness war der erste Versuch, eines offiziellen internationalen und interkontinentalen Dialogs zwischen MedienpraktikerInnen, JournalistInnen, PolitikerInnen, Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung. Es geht um politische Stimmungen und Meinungsbilder sowie Strategien medialer Selbstbestimmung in Zeiten der »Post-Welcome-Kultur«.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam wollen wir die gesellschaftliche Sensibilität gegenüber den Situationen von Geflüchteten in den Ankunftsländern erhöhen, Chancen des Zusammenlebens aufzeigen und positive Bilder von Migration zeichnen. Gerade in Zeiten des politischen Rechtsrucks erscheint uns dies absolut notwendig. Um dies zu erreichen, wollen wir ein breites Netzwerk von MedienpraktikerInnen, politischen AkteurInnen, AktivistInnen und UnterstützerInnen schaffen.



Fördersumme p.a.

Ø 5.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Hamburg

Webseite

kampnagel.de

Was macht MIGRANTPOLITAN?

Das MIGRANTPOLITAN ist ein Ort, der kleinteilige Communities produziert, und somit ein Labor für die kommende Gesellschaft, die gemeinschaftlich und auf Augenhöhe von MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen geprägt wird. Jeder Tag der Woche wird von einem anderen Team gehostet und entsprechend mit anderen Inhalten und Formen experimentiert.
STILL ALIVE diasporic Sounds lädt MusikerInnen ein, die wegen Krieg oder Vertreibung im deutschen Exil leben. Gemeinsame Proben, Jamsessions und Konzertformationen werden in immer wieder neuen Konstellationen präsentiert. ORIENTAL KARAOKE transportiert die Stimmung aus den Karaoke-Bars im Prä-Kriegs-Damaskus nach Hamburg. Alle sind zum gemeinsamen Singen und Feiern eingeladen.

Warum fördern wir MIGRANTPOLITAN?

Der Austausch zwischen MusikerInnen in der Diaspora wird bei STILL ALIVE langfristig gefördert, ihr Netzwerk erweitert, sichtbar gemacht und professionalisiert. Bei den ORIENTAL-KARAOKE-Abenden kommt regelmäßig ein diverses Publikum zusammen, von hamburgischen Karaoke-Neulingen bis zu den nächsten Superstars der arabischen Community. Die Abende bieten somit einen wichtigen und außergewöhnlichen Begegnungsraum. Sie wollen die migrantischen Communities aus Syrien und anderen Ländern stärken und ihnen einen Raum geben, in dem sie selbstbestimmt Musik machen, ihr Netzwerk knüpfen und feiern können.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Andere Bilder von Menschen mit Fluchtgeschichte sind in der aktuellen politischen Lage ein wichtiges Werkzeug, um gegen die im öffentlichen Diskurs verbreiteten Stereotype zu kämpfen.



Fördersumme p.a.

Ø 25.000 €

Förderzeitraum

2016-2017

Standort

Berlin

Webseite

phineo.org

Co-Förderer

Deutsche Bank Stiftung

Wübben Stiftung gGmbH

DFL Stiftung

Kurt und Maria Dohle Stiftung

u.a.

Was macht PHINEO?

Damit sich Organisationen nachhaltig engagieren können, brauchen sie Personal, Weiterbildung, Infrastruktur oder fachliche Beratung – hierfür gibt es bisher jedoch kaum Fördermittel. Aus diesem Grunde hat die PHINEO gAG – ein Analyse- und Beratungshaus für wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement – den Spendenfonds Integration ins Leben gerufen: Er bündelt die Gelder und das Engagement mehrerer SpenderInnen. Aktuell werden sechs Projekte strukturell und qualitativ gefördert.

Warum fördern wir PHINEO?

Der Spendenfonds Integration ist in zweierlei Hinsicht innovativ: Er vereint das gemeinschaftliche Engagement mehrerer FörderInnen, und er investiert in infrastrukturelle Bedarfe, für die Organisationen sonst sehr selten Fördermittel bekommen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Um nachhaltig Wirkung zu erzielen, müssen Organisationen sich strukturell und strategisch weiterentwickeln können – die Förderung der Schöpflin Stiftung trägt dazu bei. Die Fördermittel werden etwa für den Aufbau digitaler Wissensmanagement-Systeme eingesetzt, in den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit investiert oder zur Verbesserung der Zielgruppenarbeit verwandt.



Fördersumme

1.500 €

Förderzeitraum

2017

Standort

Berlin

Webseite

start-with-a-friend.de

Co-Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Deutsche Bank Stiftung

Was macht Start with a Friend?

Start with a Friend e.V. ist überzeugt, dass Integration nur durch persönliche Begegnungen und einer aktiven Teilhabe an der Gemeinschaft gelingt. Aus diesem Grund bringt die Initiative geflüchtete Menschen mit Einheimischen in Tandems zusammen. Start with a Friend fördert 1:1-Beziehungen, die persönlich, unkompliziert, langfristig und vor allem auf Augenhöhe sind.

Warum fördern wir Start with a friend?

Wir teilen mit Start with a Friend die Überzeugung, dass »nachhaltige und zukunftsfähige Veränderung an der Basis beginnen muss«. Wir wollen Menschen zusammenbringen, die einander nicht zufällig begegnen würden. Ein einfaches Konzept mit großer Wirkung. Es beruht auf dem Gedanken, dass Verständigung und Verständnis füreinander nur durch den persönlichen Austausch zu erreichen sind.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Je mehr Menschen sich begegnen, desto weniger ist die Wahrnehmung von einem Bild »der Geflüchteten« oder »der Deutschen« geprägt. Vielmehr wird deutlich, dass es sich um Individuen handelt, die einander auf Augenhöhe begegnen. Integration erfordert Offenheit auf beiden Seiten. Wir wollen zeigen, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert und wir die Zukunft nur gemeinsam gestalten können.



Kontakt

Anna Häßlin
Programmleitung Flucht & Integration
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