Wirtschaft & Demokratie



Global von einer ausbeuterischen, wachstumsfixierten Wirtschaftsform zu einer regenerativen Art des Wirtschaftens zu wechseln, ist die Herausforderung unserer Zeit. Es gilt, Schlechtes zu bekämpfen und Gutes zu fördern. In der Tatsache, dass Konzerne Macht akkumulieren und häufig missbrauchen kristallisiert sich, was an unserem Wirtschaftssystem falsch und unhaltbar ist. Wir wollen daher multinationale Konzerne dem Gemeinwohl verpflichten. Wir möchten auch kooperativen und co-kreativen Wirtschaftsformen, die ökologischem und sozialem Wohlergehen dienen, zum systemverändernden Durchbruch verhelfen. Gleichzeitig gilt es, Wirtschaftspolitik und Politik allgemein, besser zu gestalten – und dazu müssen wir unsere Demokratie weiterentwickeln, in Deutschland und in Europa.

Deshalb fördern wir Organisationen, die an diesen Zielen mit konkreten Projekten arbeiten, sich an politischen Brennpunkten bewegen und situativ effektive Hebel ansetzen.



Förderpartner & Projekte

Demokratie weiterentwickeln

Fördersumme p.a.

Ø 125.000 €

Förderzeitraum

2017-2018

Standort

Bundesbüro in Berlin, 14 Landesverbände

Webseite

mehr-demokratie.de

Was macht Mehr Demokratie?

Mehr Demokratie e.V. ist weltweit die größte NGO für direkte Demokratie. Nach dem Motto »Wenn wir aufhören, die Demokratie zu entwickeln, fängt die Demokratie an aufzuhören« setzt sich die Organisation mit Kampagnen u.a. ein für die Einführung von Volksentscheiden auf allen Ebenen (kommunal, Land, Bund), Reformen des Wahlrechts und des Parlamentarismus, die Demokratisierung der EU und die Stärkung der Bürgerbeteiligung.

Warum fördern wir Mehr Demokratie?

Mehr Demokratie hat eine beeindruckende Erfolgsbilanz, schlägt in der gesellschaftlichen Debatte einen guten Ton an und bewegt sich geschickt auf dem politischen Spielfeld. Aktuell fördern wir das Projekt »Bürgergutachten zur Stärkung der Demokratie«. Mit zwei Vorgängerprojekten der Organisation (»Selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative gegen TTIP«, 2015, und »Dutch Referendum on CETA«, 2016/17) haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Zum ersten Mal gibt es auch in Deutschland eine Mehrheit, die unzufrieden ist mit der Demokratie selbst, nicht nur mit der Politik oder mit PolitikerInnen. Auch der weltweite Trend zur Demokratisierung ist rückläufig. Mit einem bundesweiten Bürgergutachten, dem Ersten seiner Art in Deutschland, werden konkrete Vorschläge zur Vertiefung und qualitativen Verbesserung der Demokratie erarbeitet und in den politischen Prozess zur Umsetzung eingespeist.


Konzernmacht einhegen

Fördersumme p.a.

Ø 250.000 €

Förderzeitraum

2018-2021

Standort

Berlin

Webseite

finanzwende.de

Co-Förderer

European Climate Foundation

Hans-Böckler-Stiftung

Stiftung Finanzwende

Was macht die Bürgerbewegung Finanzwende?

Die Bürgerbewegung Finanzwende e. V. baut ein Gegengewicht zur mächtigen Finanzlobby in Deutschland auf. Sie ist eine unabhängige Interessenvertretung für Bürgerinnen und Bürger. Durch Kampagnenarbeit, finanzpolitische Bildung und Verbraucherschutz kämpft sie für ein gemeinsames Ziel: Eine Finanzwende – damit die Märkte wieder den Menschen dienen.

Warum fördern wir die Bürgerbewegung Finanzwende?

Auf finanzpolitischer Ebene wird kaum noch diskutiert: Bürgerinnen und Bürger werden in Gesetzesinitiativen und Reformen gar nicht mehr eingebunden. Die Finanzlobby dominiert das Geschehen. Um eine politisch wirksame Gegenstimme im Interesse der Zivilgesellschaft gegen die derzeitige Finanzpolitik aufzubauen brauchen wir solide finanzielle und personelle Kapazitäten und einen langen Atem.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Gemeinsam wollen wir es schaffen, dass die Bürgerbewegung Finanzwende sich zu einer weithin vernehmbaren Stimme entwickelt, die Politik mitgestaltet. Ziel unserer Zusammenarbeit ist auch, dass der Verein durch die Startfinanzierung seinen Bekanntheitsgrad steigert und eine große Zahl an Fördermitgliedern bindet, die langfristig die finanzielle Unabhängigkeit von Großspenden garantiert.

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Fördersumme p.a.

Ø 70.000 €

Förderzeitraum

2018-2021

Standort

Brüssel

Website

corporateeurope.org

Co-Förderer

Charles-Léopold Mayer Foundation,

Funders for Fair Trade,

JMG Foundation

Was macht Corporate Europe Observatory?

Das Corporate Europe Observatory (CEO), Stichting / ANBI ist eine Recherche- und Kampagnengruppe, die den Einfluss von Unternehmen und ihren Lobbygruppen auf die Politik der EU aufdeckt und versucht, diesen Einfluss zurück zu drängen. CEO engagiert sich dafür, die Macht von Unternehmen in ihre Schranken zu weisen, damit soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung ein Ende finden.

Warum fördern wir Corporate Europe Observatory?

Das Corporate Europe Observatory (CEO), Stichting / ANBI ist eine Recherche- und Kampagnengruppe, die den Einfluss von Unternehmen und ihren Lobbygruppen auf die Politik der EU aufdeckt und versucht, diesen Einfluss zurück zu drängen. CEO engagiert sich dafür, die Macht von Unternehmen in ihre Schranken zu weisen, damit soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung ein Ende finden.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Mit dem Projekt »Challenging corporate capture of EU policy-making« möchten wir exzessiven Lobbyeinfluss auf die EU Institutionen insbesondere in den Bereichen Handels- und Klimapolitik aufdecken und darlegen, was er für Mensch und Umwelt bedeutet. Neben der Schaffung von Lobby-Transparenz zielen wir auf umfassende Regeln gegen die Vereinnahmung von Politik durch Wirtschaftsinteressen ab.

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Fördersumme

100.000 €

Förderzeitraum

2018-2019

Standort

Berlin

Webseite

ecchr.eu

Co-Förderer

Bertha Foundation

Oak Foundation

Open Society Foundations

Was macht das ECCHR?

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) e.V. nutzt das Recht, um gemeinsam mit nationalen und internationalen PartnerInnen für eine solidarische Welt frei von Folter, Unterdrückung und Ausbeutung und für ein Ende der Straflosigkeit zu kämpfen. Im Rahmen seines Programms »Wirtschaft und Menschenrechte« tritt das ECCHR dafür ein, dass Menschenrechtsverletzungen durch europäische Unternehmen im Ausland auch in nationalen und europäischen Foren juristisch aufgearbeitet werden.

Warum fördern wir das ECCHR?

Das ECCHR ist eine geachtete, international stark vernetzte Organisation, die sich insbesondere mit der juristischen Aufarbeitung von Völkerstraftaten einen Namen gemacht hat. Seine Arbeit zur Unternehmenshaftung in der globalen Wirtschaft passt gut ergänzend zu unserem bisherigen Engagement gegen die Ausweitung von Konzernmacht durch die EU Handels- und Investitionsabkommen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Wir unterstützen das ECCHR in seiner juristischen Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen durch westliche Unternehmen außerhalb Europas, um Betroffenen nachhaltig zu nutzen. Verschiedene hard- und soft-law Mechanismen werden eingesetzt, um durch spezifische Fälle menschenrechtswidrige Praktiken in Wirtschaftszweigen wie der Textilindustrie, der Wasserwirtschaft oder im Bergbau zu beenden.

Fördersumme p.a.

Ø 200.000 €

Förderzeitraum

2018-2020

Standort

Berlin, Paris, Amsterdam

Webseite

foodwatch.org

Was macht foodwatch?

foodwatch e.V. stärkt das Recht der Verbraucher auf ausreichende, sichere und gesunde Lebensmittel. Die Organisation macht Probleme des Lebensmittelmarktes öffentlich und mobilisiert Verbraucher. Über effektive nationale und europäische Gesetze sollen politische Veränderungen erreicht werden, die sicherstellen, dass der Lebensmittelmarkt tatsächlich den Interessen der Verbraucher dient.

Warum fördern wir foodwatch?

Wie foodwatch lehnen wir die Freihandelsabkommen TTIP und CETA ab – deshalb unterstützen wir seit 2015 die foodwatch-Kampagne gegen diese. Die strategisch kluge Kampagne klärt die Bevölkerung auf, schärft aber auch das Problembewusstsein bei Medien und PolitikerInnen. Um diesen Ansatz im politischen Prozess weiterzuführen und Alternativen anzubieten, unterstützen wir foodwatch nun darin, sich europaweit noch stärker aufzustellen. 

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Konzernpraktiken und politischen Maßnahmen, die Verbraucher- und Bürgerrechte sowie Menschenrechte schwächen oder ihnen entgegenstehen, wollen wir exemplarisch und mit Folgewirkung Einhalt gebieten. Dies soll auch der Stärkung der Demokratie dienen und die Mitarbeit an der Schaffung eines Europas der BürgerInnen fördern. 

News
Fördersumme

74.750 €

Förderzeitraum

2018-2019

Standorte

Köln und Berlin

Webseite

lobbycontrol.de

Was macht LobbyControl?

LobbyControl e.V. klärt über Machtstrukturen und Einflussstrategien auf Politik und Öffentlichkeit in Deutschland und der EU auf. Wir setzen uns ein für Transparenz, eine demokratische Kontrolle und klare Schranken der Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit. LobbyControl kombiniert Recherchen, Hintergrundanalysen und Kampagnenarbeit.

Warum fördern wir Lobby Control?

Lobby Control macht seine Arbeit mit strategischer Klarheit und kreativen Mitteln. Es ist ein wichtiges deutsches Pendant zu Corporate Europe Observatory, mit dem es sich z. Bsp. zum Thema »regulatorische Kooperation« in EU-Handelsabkommen die Arbeit teilt. LobbyControl beeindruckt außerdem mit seiner Öffentlichkeitsarbeit und seinem steten Zuwachs an Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Mit dem Projekt »Einseitige Konzernagenda in der Handelspolitik aufdecken« wollen wir die Einflussnahme von Konzernlobbyisten auf EU-Handelsabkommen (TiSA, JEFTA, EU-Mercosur etc.) weiter untersuchen und skandalisieren. Wir wollen insbesondere die Einsetzung von den »Schattenparlamenten« über »regulatorische Kooperation« behindern und dafür wieder öffentliche Empörung schaffen.

Fördersumme p.a.

Ø 20.000 €

Förderzeitraum

2018

Standort

Berlin

Website

gerechter-welthandel.org

Co-Förderer

Attac

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Forum Umwelt und Entwicklung

Greenpeace

NaturFreunde Deutschlands

Was macht das Netzwerk Gerechter Welthandel?

Das Netzwerk Gerechter Welthandel ist aus den breiten Protesten gegen die Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP und CETA entstanden. Das Netzwerk setzt sich gegen diese und ähnliche neoliberale Abkommen und für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.

Warum fördern wir das Netzwerk Gerechter Welthandel?

Das Netzwerk Gerechter Welthandel will erreichen, dass die Gefahren neoliberaler Handelspolitik wieder mehr ins öffentliche Interesse rücken und dass den kosmetischen Veränderungen, die in den letzten Jahren vorgenommen worden sind, auch eine tatsächliche handelspolitische Kehrtwende folgt. Es setzt sich für eine demokratische und sozial gerechte Handelspolitik in der EU und weltweit ein.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Die Förderung ermöglicht die Organisation einer Aktions- und Strategiekonferenz, die im Juni 2018 in Frankfurt am Main stattfindet. Die Konferenz wird den lokalen und regionalen Bündnissen eine Möglichkeit zur Vernetzung und Kommunikation bieten. Gemeinsam sollen Aktionsmöglichkeiten ausgelotet und weitere Schritte gegen die Ratifizierung von CETA und anderen Abkommen beraten werden.

Fördersumme

100.000 €

Förderzeitraum

2018-2019

Standort

Amsterdam

Webseite

tni.org

Co-Förderer

Rockefeller Brothers Fund

Funder for Fair Trade

Was macht das Transnational Institute?

Das Transnational Institute (Stichting, ANBI) ist ein internationales Forschungs- und Advocacy-Institut, das sich für die Schaffung einer gerechten, demokratischen und nachhaltigen Welt einsetzt. TNI ist ein einzigartiger Knotenpunkt zwischen sozialen Bewegungen, engagierten Akademikern und politischen Entscheidungsträgern. TNI ist der rechtliche Träger des Seattle to Brussels Network, das vielfältige NGOs zusammenbringt, die sich für gerechten Welthandel einsetzten.

Warum fördern wir das Transnational Institute?

Wir unterstützen TNI als fähigen Koordinator eines einzigartigen transnationalen Konsortiums von NGOs, die erfolgreich zu Handels-und Investitionsabkommen arbeiten (Powershift, Deutschland; Corporate Europe Observatory, Belgien; Attac, Österreich; Ecologistas en Acción, Spanien; Veblen Institute und Aitec, Frankreich; War on Want, Großbritannien). Diese ergänzen sich geografisch, in Bezug auf ihre Methoden, Zielgruppen und ihr spezifisches Fachwissen.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Mit dem Projekt „No more ISDS!“ wollen wir gegen die Expansion und institutionelle Verfestigung des einseitigen internationalen Investorenschutzes (ISDS) angehen. Denn trotz der Etappensiege gegen diese „Paralleljustiz“, die die anti-TTIP/CETA Kampagne der letzten Jahre erzielten, bleibt ISDS in seinen verschiedenen Erscheinungsformen (ICS, MIC, BITs) ein Missstand.

Fördersumme p.a.

Ø 40.000 €

Förderzeitraum

2017-2019

Standort

Paris

Webseite

veblen-institute.org

Co-Förderer

Fondation Charles Léopold Mayer pour le Progrès de l'Homme

Funders for Fair Trade

Finance Watch

Was macht das Institut Veblen?

Das Veblen Institut (association de loi 1901 à but non lucrative) fördert sozialen und ökologischen Wandel. Es bringt AkademikerInnen, politische EntscheidungsträgerInnen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft zusammen, um notwendige Anpassungen unseres derzeitigen Wirtschafts-, Währungs- und Finanzsystems zu definieren, die etwa das Gleichgewicht zwischen Markt/Staat/Commons angehen. Es stärkt interdisziplinäre Vernetzung und politische Mobilisierung.

Warum fördern wir das Institut Veblen?

Das Veblen Institut war ab Juni 2015 unser französischer Partner im Bemühen, kleine und mittelständische Unternehmen in die Debatte über TTIP und CETA einzubeziehen. Da der Fokus nun auf EU-Handelspolitik insgesamt liegt, unterstützen wir das Veblen Institut im Aufbau eines Netzwerks für handelspolitische Reform und koordinierte Lobbyarbeit gegenüber den politischen Entscheidungsträgern durch die Zivilgesellschaft in Frankreich.

Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Unser Ziel ist eine Neuausrichtung der EU-Handelspolitik: Demokratische Rechenschaftspflicht, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit müssen künftig im Fokus stehen. Laufende Verhandlungen zu bestimmten Handelsabkommen müssen ausgesetzt werden. Wir wollen hierzu handelspolitische Alternativen erarbeiten und politischen Schwung entwickeln, indem wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen.


Ehemalige Förderungen

Fördersumme

70.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

Brüssel

Webseite

corporateeurope.org

Co-Förderer

Adessium Foundation
Fondation Charles Léopold Mayer pour le Progrès de l'Homme
Funders for Fair Trade Foundation
JMG Foundation
Open Society Initiative for Europe
u.a.

Was macht CEO?

Das Corporate Europe Observatory (CEO), Stichting / ANBI ist eine Recherche- und Kampagnengruppe, die den Einfluss von Unternehmen und ihren Lobbygruppen auf die Politik der EU aufdeckt und versucht, diesen Einfluss zurück zu drängen. CEO engagiert sich dafür, die Macht von Unternehmen in ihre Schranken zu weisen, damit soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung ein Ende finden.

Warum fördern wir CEO?

Wir fördern CEO seit 2015, weil die Organisation sorgsame Recherchearbeit leistet und sie geschickt für politische Kampagnen aufarbeitet. CEO kann beträchtliche Erfolge seiner Arbeit vorweisen. Dabei spielt CEO eine zentrale Rolle in der Szene europaweit vernetzter politischer NGOs. Was CEO erarbeitet, verwenden anderen Organisationen, Journalisten und Politikern weiter.

Was haben wir gemeinsam erreicht?

Mit dem Projekt »Stopping the corporate trade deals« wollten wir die Kontroverse um CETA, dem Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und Kanada, aufrechterhalten und letztlich bewirken, dass das Abkommen nie vollständig ratifiziert wird. Außerdem wollten wir die Debatte von CETA (und vorher TTIP) auf andere Abkommen, die in Vorbereitung und ähnlich problematisch sind, erweitern.

Fördersumme

27.000 €

Förderzeitraum

2017

Standort

Oldenburg

Webseite

partizipativ-gestalten.de

Was macht das Institut für Partizipatives Gestalten?

»Unsere heutigen Probleme können nicht mehr mit den Methoden gelöst werden, die sie verursacht haben.« Dies ist der Leitgedanke des Instituts für Partizipatives Gestalten GbR (IPG). Daher suchen beim IPG Methoden- und ProzessarchitektInnen nach den innovativsten Ansätzen und Ideen für beteiligungsbasierte Planungen und Lösungsfindungen und bieten diese weiterentwickelt als Dienstleistung an.

Warum haben wir das Institut für Partizipatives Gestalten engagiert?

Wir finden, es ist Zeit, das, was in den Bereichen Stadtplanung und Landschaftsarchitektur, Nachhaltigkeit, Schul- und Bildungsentwicklung oder Organisationsentwicklung an partizipativen Gestaltungsprozessen schon lange geübt wird, – auch in größerem Rahmen auszuprobieren. Gemeinsam mit dem IPG wollen wir ein Stück kollaborative Demokratie für die EU vorausdenken.

Was haben wir gemeinsam erreicht?

Zwischen der Realität der Handelsverhandlungen der EU und dem Ideal transparenter, demokratischer und partizipativer Prozesse besteht eine tiefe Kluft. Mit dem Projekt »Co-Creating Trade Policy« wollten wir deshalb erkunden, wie eine kooperative Entwicklung von Lösungen in Zukunft aussehen und etabliert werden kann. So setzen wir uns für gute, innovative und vor allem mehrheitsfähige Vereinbarungen ein.

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Kontakt

Dr. Constanze Wehner
Kommissarische Programmleitung Wirtschaft & Demokratie
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