Bauprojekt Schöpflin Campus

Es ist soweit: Der Bau des neuen »Hauses für alle« und des großflächigen Parks auf dem Schöpflin Campus in Lörrach-Brombach hat begonnen. Damit mündet der intensive Prozess der »Wunschproduktion« in die Umsetzungsphase. In einem partizipativen Verfahren ab 2018 hatten Bürger:innen ihre Wünsche für die Neugestaltung des brachliegenden Geländes im Ortszentrum eingebracht.

Neuigkeiten aus dem Bauprozess

Hier finden Sie alle Updates aus dem Bauprozess:

  • Einladung zum Baustellen-Apéro am 30.07.2026, 17:30 Uhr

    Donnerstag, 30.07.2026, 17:30 Uhr

    Ort: FABRIC-Areal (Franz-Ehret-Straße 2, Lörrach-Brombach)

    Teilnahme kostenlos

    Eine Veranstaltung der Schöpflin Stiftung in Kooperation mit aktives Brombach e.V.

    Gemeinsam mit »aktives Brombach e.V.« lädt die Schöpflin Stiftung zum Baustellen-Apéro ein. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, mehr über die Entwicklung des neuen Schöpflin Campus zu erfahren und Einblicke in den aktuellen Stand des Bauprojekts zu erhalten. Eine Präsentation mit Bildern und Bauplänen sowie kurze Vorträge zum Bauprozess und den wichtigsten Meilensteinen informieren über den Fortschritt der Arbeiten. Darüber hinaus bleibt Raum für Austausch und Begegnung. Für Kinder gibt es ein Kreativangebot. Essen, Getränke und musikalische Begleitung sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

    Überblick:

    • Essen von der Pfannkucherei (süße und herzhafte Angebote)
    • Bratwurst
    • Kalte Getränke aus dem Frischluftcafé
    • Eine Baupräsentation am Bauzaun mit Bildern und Bauplänen
    • Kurze Vorträge zum Bauprozess und den wichtigsten Meilensteinen
    • Ein Kreativangebot für Kinder direkt am Bauzaun
    • Hintergrundmusik von DJ Canto
  • 16.06.2026: Grundstein für das »Haus für alle« gelegt
    Grundstein für das »Haus für alle« gelegt
    Foto: Lucia Hofmaier

     

    Im Rahmen des Sommerfests haben die Mitarbeitenden der Schöpflin Stiftung die Grundsteinlegung für das neue »Haus für alle« in Lörrach gefeiert. Damit ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem Ort erreicht, der künftig Raum für Begegnung, Austausch, Kreativität und gemeinsames Engagement bieten wird. 

     

  • 17.04.2026: Baugrube für das »Haus für alle« ausgehoben
    Baugrube auf der Baustelle auf dem FABRIC-Areal
    Foto: Lucia Hofmaier

     

    Mit dem Aushub der Baugrube ist ein erster wichtiger Schritt für den Rohbau abgeschlossen. In den kommenden Wochen wird die Bodenplatte hergestellt.

     

  • 19.01.2026: Sperrung der Franz-Ehret-Straße wegen Erschließungsarbeiten

    Ab Montag, 26. Januar, wird die Franz-Ehret-Straße zwischen der Ecke zur Schopfheimer Straße und der Sporthalle Brombach für den Autoverkehr gesperrt. Das ist nötig, um Grabungsarbeiten für die Anschlüsse an die öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen vorzunehmen. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 13. Februar dauern. 

    Der Busverkehr wird in dieser Zeit  umgeleitet: Die Linie 6 kann aufgrund der Sperrung nicht den Busbahnhof Brombach anfahren. Die End- und Starthaltestelle für die Linie wird während der Bauzeit zur Haltestelle Schöpflin verlegt. Die Linie 16 kann während der Sperrung die Haltestellen Brombach Zentrum, Hofmattstraße und Tafelladen nicht bedienen. Der Bus in Richtung und von Hauingen kommend startet und endet daher am Busbahnhof. 

    Der Weg für Fußgänger entlang der Franz-Ehret-Straße wird offen bleiben.

  • 09.12.2025: Spatenstich für den neuen Schöpflin Campus
    Spatenstich für den neuen Schöpflin Campus
    Foto: Lucia Hofmaier

     

    Kultur und Kunst erleben, selbst kreativ sein, Bewegungs- und Spielangebote nutzen, essen und trinken, lesen und nachdenken, sich mit anderen treffen und austauschen – all das wird Platz finden im neuen Gebäude und Park auf dem künftigen Schöpflin Campus im Lörracher Ortsteil Brombach. Zum symbolischen Spatenstich am 9. Dezember 2025 im »Dreiländereck« von Deutschland, Schweiz und Frankreich kamen neben Mitarbeitenden der Stiftung und zahlreichen Anwohner:innen der Lörracher Oberbürgermeister Jörg Lutz, die Lörracher Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic sowie Ortsvorsteherin Silke Herzog, Ulrike Dix, Partnerin des für die Entwurfsplanung verantwortlichen Berliner Büros AFF Architekten, und Johann Senner, Chef der für den künftigen Park verantwortlichen Planstatt Senner aus Überlingen, zusammen. 

     

  • 19.11.2025: Baugenehmigung erteilt – Spatenstich steht bevor

    Am 19.11.25 haben wir die Baugenehmigung von der Stadt Lörrach erhalten. Dies leitet den Beginn der Bauarbeiten für das neue Gebäude auf dem Schöpflin Campus an der Franz-Ehret-Straße ein. Der Spatenstich findet am 09.12.25 um 12:30 Uhr statt. Wir laden alle Anwohner:innen herzlich ein, dabei zu sein!

  • 23.10.2025: Nachhaltiges Wassermanagement auf dem neuen Schöpflin Campus

    Auf dem geplanten Schöpflin Campus geht kein Tropfen Wasser verloren: Regenwasser wird gesammelt, genutzt und Schritt für Schritt wieder in die Natur zurückgeführt. So will die Stiftung Ressourcen schonen, die Regenwasserkanäle  entlasten – und gleichzeitig die Natur im künftigen Park unterstützen.

    Auf Versiegelung wollen die Planer weitgehend verzichten, nur funktionale Flächen werden mit Pflasterbelägen oder Farbasphalt befestigt. Dazwischen liegen immer wieder grüne Inseln mit Pflanzen und Kiesflächen, durch die das Regenwasser versickert. Auch die Flächen mit Pflastersteinen verfügen über offene Fugen, sodass das Regenwasser auch dort im Boden versickern kann. Das Regenwasser vom Dach des Punkthauses wird zunächst von der Dachbegrünung aufgenommen, bevor es gemeinsam mit dem Wasser vom Dach der Sporthalle Brombach in das geplante »Wetland« geleitet wird – einen naturnah gestalteten Teich mit rund 1.050 Quadratmetern Wasserfläche und einer Kapazität von 1.200 Kubikmetern. Das gesammelte Regenwasser dient vorrangig der Bewässerung der Parkanlage; in besonders trockenen Zeiten fließt zusätzlich etwas Brunnenwasser zu, um den Wasserpegel zu halten. Das Wetland bildet das Herzstück des Parks: Es speichert Wasser, stabilisiert das Mikroklima und gibt den Niederschlag nach und nach an die Umgebung zurück.

    Bevor das Wasser allerdings in das Wetland gelangt, filtern Sedimentationsanlagen Laub, Staub und Phosphat heraus – auf diese Weise wachsen Algen weniger schnell. Im Teich selbst sollen Pflanzen und ein biologisch aktiver Substratfilter die Wasserqualität stabilisieren. Rund 350 Kubikmeter Wasser werden den Berechnungen zufolge täglich durch den Filter fließen – genug, um das gesamte Volumen des Wetlands etwa zweimal pro Woche zu reinigen.

    Bei starkem Regen leitet ein Überlauf überschüssiges Wasser in eine Versickerungsmulde, wo es langsam in den Boden versickert und ins Grundwasser gelangt. Nur bei extremem Regen wird überschüssiges Wasser kontrolliert in den öffentlichen Regenwasserkanal abgegeben – so bleibt der Park auch bei Starkregen sicher.

  • 18.06.2025: Bauantrag für den neuen Schöpflin Campus eingereicht

    Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum neuen Schöpflin Campus in Lörrach ist getan: Am 18. Juni haben wir den Bauantrag bei der Stadt Lörrach eingereicht. Damit ist das baurechtliche Prüfverfahren für das Projekt nun offiziell eröffnet.

    Mit der Einreichung des Bauantrags mündet die intensive Planungsarbeit der letzten Monate in einem formalen Verfahren. Das wiederum bildet die Voraussetzung für den Neubau auf dem FABRIC-Areal des Schöpflin Campus. In den kommenden Wochen wird die Stadtverwaltung die insgesamt 30 Unterpunkte des Bauantrags mit rund einhundert Unterlagen prüfen. Im Herbst hoffen wir auf die Baugenehmigung – und damit den Startschuss für die bauliche Umsetzung.

     

  • 11.04.2025: Einzug des Hausarztzentrums Brombach in das neue Punkthaus beschlossen
    Hans Schöpflin, Ani Loussinian Hildebrand, Patrick Scharn, Tim Göbel (von links nach rechts) auf dem FABRIC-Gelände in Brombach | Foto: Lucia Hofmaier
    Hans Schöpflin, Ani Loussinian Hildebrand, Patrick Scharn, Tim Göbel (von links nach rechts) | Foto: Lucia Hofmaier

     

    Mehrere Jahre lang hatte das Hausarztzentrum Brombach nach geeigneten Räumen im Ortsteil gesucht. Im Frühjahr 2024 hatten sich die Ärzte schließlich an die Öffentlichkeit gewendet, um auf ihre bis dato erfolglose Suche aufmerksam zu machen. Das geplante Punkthaus bietet dem Hausarztzentrum nun die Möglichkeit, die Praxis weiterhin in Brombach zu betreiben. »Wir sind sehr froh, hier im Herzen von Brombach in gut zweieinhalb Jahren neue Praxisräume beziehen zu können und mit der Schöpflin Stiftung nicht nur einen Vermieter, sondern einen echten Partner gewonnen zu haben«, sagt der Arzt Patrick Scharn. 

    Die Gemeinschaftspraxis will – nach derzeitigem Planungsstand – im Spätsommer 2027 eine Etage mit rund 300 Quadratmetern im Punkthaus beziehen. Die Räume im Neubau werden entsprechend der Anforderungen des Hausarztzentrums gestaltet. Es wird dort mehrere Sprechzimmer, fachspezifische Behandlungsräume und geräumige Wartebereiche geben. »Gerade für ältere Menschen und für Familien ist eine gut erreichbare Praxis und damit eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung wichtig«, sagt Tim Göbel, geschäftsführender Vorstand der Schöpflin Stiftung. »Es freut uns, dass wir dem Hausarztzentrum Brombach im Punkthaus moderne und barrierefreie Praxisräume zur Verfügung stellen können. Damit wird sich die aktuell beengte Raumsituation der Gemeinschaftspraxis deutlich verbessern.« Derzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für den mehrstöckigen Neubau und das angrenzende Gelände. 

  • 04.02.2025: Pläne für den Schöpflin Campus in Lörrach vorgestellt
    Info-Veranstaltung zur Erweiterung des Schöpflin Campus | Foto: Lucia Hofmaier
    Foto: Lucia Hofmaier

     

    Bei einer Informationsveranstaltung Anfang Februar stellte die Schöpflin Stiftung gemeinsam mit AFF Architekten (Berlin), den Landschaftsplanern Planstatt Senner (Überlingen) und den Projektsteuerern Ernst² interessierten Anwohner:innen in Lörrach-Brombach das Bauvorhaben vor.

     


Ein Haus für alle

Konzept des neuen Gebäudes auf dem Schöpflin Campus | Bild: Architekturbüro AFF
Konzept des neuen Gebäudes auf dem Schöpflin Campus | Bild: Architekturbüro AFF

Im ersten Bauabschnitt wird an der Franz-Ehret-Straße unterhalb der Sporthalle das neue Gebäude entstehen. Zudem wird ein Park angelegt. Haus und Park sollen Ende 2027 fertiggestellt sein und in Betrieb gehen. 

Das »Haus für alle« vereint Funktionen sowohl für die Stiftung als auch für die Ortsteile. Es soll ein Ort entstehen, an dem Menschen aus der Umgebung zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln oder Projekte realisieren können.

Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss wird es verschiedene Workshopräume für die Einrichtungen der Stiftung (u.a. Schöpflin Schule und Werkraum Schöpflin) und für die umliegenden Schulen und Vereine geben, ebenso ein kleines Café, einen Projektraum für die Nachbarschaft und einen zweigeschossigen Veranstaltungsraum. Im ersten Stock schließen sich weitere Workshopräume (u.a. für Tanz, Musik, Leseclubs) an. Auch die Verwaltung der Stiftung, die derzeit noch in der Alten Baumwollspinnerei in Haagen untergebracht ist, wird auf der zweiten und dritten Etage gebündelt.  
Zudem hat sich in der Vergangenheit ein intensiver Kontakt zum Hausarztzentrum Brombach entwickelt und die Stiftung schafft hier für die Brombacher Hausärzte moderne Räumlichkeiten für eine neue Praxis. Dies ist ein bedeutender Schritt, denn die örtlichen Hausärzte hatten für den Fall, dass es in Brombach kein neues Raumangebot gebe, angekündigt, ihre Praxis von hier weg zu verlagern. 
Im obersten Stockwerk des Gebäudes bieten Mikroapartments Platz für Gäste und Mitarbeitende der Nutzer des Hauses. Das Gebäude wird vom Berliner Architekturbüro AFF geplant, die ausführenden Firmen und Fachplaner kommen hier aus der Region.

 

Der Park als Raum für Begegnung, Spiel und Sport

Konzept der neuen Parkanlage auf dem Schöpflin Campus
Konzept der neuen Parkanlage auf dem Schöpflin Campus

Herzstück des Geländes wird der neue Park sein, der von den Landschaftsarchitekten »Planstatt Senner« aus Überlingen gestaltet wird. Dieser wird Raum für Sport, Spielen, Entspannen und Begegnung bieten. Viele Elemente, die in den letzten Jahren rund um den Plankiosk erprobt wurden, werden hier wieder aufgegriffen. Es wird Freizeitangebote gleichermaßen für ältere Menschen, Familien, Kinder und Jugendliche geben, darunter Spiellandschaften, ein Pumptrack, ein Basketballfeld, ein Boulefeld, Calisthenics-Anlagen, Tischtennisplatten, großzügige Wieseflächen sowie einige weitere Angebote.

Wasser wird im Park eine wichtige Rolle spielen. So wird das Regenwasser – von den Gebäuden (Punkthaus und angrenzender Sporthalle), der Niederschlag im Park sowie das Wasser der zwei historischen Brunnen an der Schopfheimer Straße in unterirdischen Zisternen im Park gesammelt. Ein Regenwassermanagement versorgt mit diesem gesammelten Wasser sowohl das Biotop bei Bedarf als auch die Zapfstellen im Park, von denen aus alle Parkflächen bewässert werden können. Der Park wird so geplant, dass er bereits auf die kommenden Jahrzehnte des Klimawandels vorbereitet ist. 

 


Historie

 

Wunschproduktion: Das »Wissen der Vielen« nutzen! 

Das FABRIC-Team startete im April 2018 in Lörrach mit der sogenannten »Wunschproduktion« einen partizipativ-kreativen Planungsprozess, bei dem Nachbar:innen, Lörracher:innen, Stiftungsmitarbeiter:innen und Gäste aufgerufen waren, ihre Wünsche und Ideen für das Gelände einzubringen. In einem eigens dafür errichteten »Plankiosk« standen den Menschen dafür zahlreiche kreative und auch überraschende Hilfsmittel zur Verfügung. Sie konnten zeichnen, malen, kneten, bauen, die Zukunft des Geländes als Soundtrack konzipieren oder einfach nur (er)träumen.  

Nach einigen Monaten »Wunschproduktion« hatte das FABRIC-Team über 1.600 Ideen und Vorschläge gesammelt. Dabei zeigte sich, dass das Bedürfnis nach Orten der Begegnung und des Selbermachens, nach neuen Formen der Gemeinschaft und des Engagements, nach Räumen ohne Konsumzwang und das Thema Essen, nach Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie nach Aufenthaltsqualität im Außenraum besonders groß ist.  

Die Ergebnisse der Wunschproduktion zeigen die Kraft eines Ansatzes, der auf »bottom-up« statt auf »top-down« setzt und auf diese Weise nicht nur die besten Ideen und kreativsten Lösungen hervorbringt, sondern in Verbindung mit einem kollaborativen Prozess das Gemeinschaftliche und den Gemeinsinn in den Mittelpunkt rückt. So wird aus dem »Wissen der Vielen« der »Nutzen der Vielen«. 

FABRIC Wunschproduktion | Foto: Lucia Hofmaier
FABRIC Wunschproduktion | Foto: Lucia Hofmaier

 

Städtebauliches Verfahren

Mit den Wünschen aus der »Wunschproduktion« ausgestattet, ist die Schöpflin Stiftung seitdem in ein kooperatives Planungsverfahren gestartet, in dem auch weiterhin das »Wissen der Vielen« einen großen Mehrwert liefert. Die Wünsche wurden zu einem Programm für das Gelände verdichtet, das als Grundlage für die weitere Planung diente. 

Auch im städtebaulichen Verfahren wählte die Schöpflin Stiftung einen eher ungewöhnlichen Weg: Statt eines klassischen Wettbewerbs wurde auch hier auf eine gemeinschaftliche Planungsmethode gesetzt. Ziel war es, im gemeinsamen Dialog eine passende städtebauliche Lösung zu erarbeiten und die verschiedenen Nutzungen in das Gelände zu übertragen. 

Ein Expert:innenteam aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Mobilität sowie Energie- und Klimawissenschaft hat über mehrere Monate hinweg Vorschläge und Entwürfe für das Areal entwickelt.

In enger Zusammenarbeit mit der Schöpflin Stiftung greift das Architekturbüro AFF aus Berlin, das in den letzten zwei Jahren bereits die preisgekrönten Stiftungsgebäude Spore und Publix in Berlin realisierte, den bisherigen Prozess auf. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro »Planstatt Senner« arbeiten sie bereits seit einiger Zeit intensiv an der Gestaltung des ersten Bauabschnitts, der ab Herbst 2025 umgesetzt wird.


FAQ

Hier finden Sie die Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauprojekt.

  • Wann ist die Fertigstellung geplant?

    Wir gehen derzeit von knapp zwei Jahren Bauzeit aus und planen die Eröffnung des neuen Gebäudes im Winter 2027/2028. Der Park wird in etwa gleichzeitig fertig werden.

  • Was soll das Ganze kosten?

    Die Gesamtkosten für den Bau des Gebäudes und für den Park belaufen sich schätzungsweise auf 30 Millionen Euro. Die Kosten für den Park belaufen sich voraussichtlich auf ca. sechs Millionen Euro, für das Gebäude auf rund 24 Millionen Euro.

  • Wer hat das Gebäude und den Park geplant?

    Der Entwurf des Gebäudes stammt von AFF Architekten (Berlin). Den Park gestaltet das Landschaftsarchitekturbüro Planstatt Senner (Überlingen). Die Projektsteuerung und Bauüberwachung liegt beim Stuttgarter Büro Ernst².

  • Welche einheimischen Unternehmen sind am Bauprojekt beteiligt?

    Zu den Planungsbeteiligten gehören:

    • Das Geologische Institut aus Weil am Rhein, das unter anderem für Baugrundgutachten zuständig ist.
    • Das Büro »Schächtele« aus Lörrach, das als Sicherheits- und Gesundheitskoordinator auf der Baustelle fungiert und auf die Einhaltung des Arbeitsschutzes achtet.
    • Das Vermessungsbüro »Rapp Regioplan« aus Lörrach.

     

    Die ausführenden Unternehmen sind:

    • Die Firma Drillexpert ist an den Bohrungen von Brunnen zur Nutzung des Grundwassers für Heizen/Kühlen des Punkthauses beteiligt.
    • Die Firma Wölfle kümmert sich um die Baustellensicherung und das Stellen von Baustellen-Container.
    • Die Firma Kern ist für den Aushub der Baugrube, Erdarbeiten und das Modellieren des Parks verantwortlich.
    • Für weitere Gewerke (Rohbau, Holzbau, Installationsarbeiten für Elektro, Heizung, Sanitär und Lüftung, Schlosser, Tischler, Ausbauarbeiten, Malerarbeiten usw.) laufen bis Ende 2027 Ausschreibungsverfahren, in denen regionale und auch überregionale Firmen Angebote einreichen können. Diese werden anschließend bewertet und Firmen für die Ausführung ausgewählt.
  • Wie groß wird das Gebäude sein und was wird es beinhalten?

    Das Gebäude verfügt über sechs Stockwerke und eine Nettofläche von 3.700 Quadratmetern.

    Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss wird es verschiedene Workshopräume für die Einrichtungen der Stiftung (u.a. Schöpflin Schule und Werkraum Schöpflin) und für die umliegenden Schulen und Vereine geben, ebenso ein kleines Café, einen Projektraum für die Nachbarschaft und einen zweigeschossigen Veranstaltungsraum. 
    Im ersten Stock schließen sich weitere Workshopräume (u.a. für Tanz, Musik, Leseclubs) an. Auch die Verwaltung der Stiftung wird auf der zweiten und dritten Etage ihren Sitz haben. Darüber liegend wird es zwei Etagen für Arztpraxen, zu denen das Hausarztzentrum Brombach gehört, geben.  
    Im obersten Stockwerk des Gebäudes bieten Mikroapartments Platz für Gäste und Mitarbeitende der Nutzer des Hauses.

  • Wird es Wohnraum geben?

    Die Mikroapartments im obersten Stockwerk sind für die Beherbergung von Gästen und Mitarbeitenden der Nutzer des Hauses gedacht. 

  • Welche Angebote wird es im Park geben?

    Der neue Park wird ein vielseitiger Ort für Begegnung, Bewegung und Erholung für Menschen jeden Alters. Ein zentrales Element ist das naturnah gestaltete »Biotop«. Mit Sitzgelegenheiten und einem Steg über das Wasser entsteht hier ein ruhiger Bereich mit besonderer Aufenthaltsqualität. Ein Wasserspiel sorgt insbesondere an warmen Tagen für Abkühlung und bietet eine zusätzliche Attraktion für Besucherinnen und Besucher. 

    Für kulturelle Veranstaltungen ist eine Außenbühne vorgesehen, die Raum für Konzerte, Aufführungen und weitere Formate schafft. Die großzügige Wiesenfläche lädt zum Picknicken, Spielen und Entspannen ein. Für Kinder und Familien entstehen abwechslungsreiche Spiellandschaften mit Klettermöglichkeiten, Wasserspielelementen, Schaukeln, Rutschen sowie einer Bobbycarstrecke.

    Sport- und Bewegungsangebote werden durch einen Pumptrack, ein Basketballfeld, Boulefeld sowie Calisthenics-Anlagen ergänzt. Darüber hinaus stehen Tischtennisplatten, ein Schachfeld und weitere Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Im gesamten Park werden verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten geschaffenBestehende Angebote bleiben erhalten: Der Plankiosk sowie die GartenFABRIC werden weiterhin Orte der Begegnung und des gemeinschaftlichen Engagements sein.

  • Wie wird die Bewässerung im Park organisiert?

    Sämtliches Regenwasser von den Gebäuden (Punkthaus und angrenzender Sporthalle), der Niederschlag im Park sowie das Wasser der zwei historischen Brunnen an der Schopfheimer Straße werden in unterirdischen Zisternen im Park gesammelt. Ein Regenwassermanagement versorgt bei Bedarf (um Verdunstung auszugleichen) sowohl das Biotop mit diesem gesammelten Wasser als auch die Zapfstellen im Park, von denen aus alle Parkflächen bewässert werden können.

  • Welches kulinarische Angebot wird es geben?

    Es wird eine Kombination aus Kantine und Café geben, das den ganzen Tag abdeckt: vom Frühstück, einem kleinen, frischen Mittagsgericht bis zum Cafébetrieb am Nachmittag.

  • Wie wird das Bauprojekt in die bestehende Umgebung integriert?

    Wir stehen beim Bauprojekt in kontinuierlichem Austausch mit der Ortsverwaltung, lokalen Vereinen, Schulen sowie weiteren Akteur:innen aus der Umgebung. 

    Die Idee der Stiftung besteht darin, Räume zu schaffen, die der Nachbarschaft offenstehen. Sie sollen unkompliziert nutzbar sein und ohne Konsumzwang funktionieren. So entstehen Orte, an denen Menschen aus der Umgebung zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln oder Projekte realisieren können. Ein Beispiel hierfür ist der geplante Nachbarschaftsraum im Gebäude, der für gemeinschaftliche Aktivitäten, Treffen und kleinere Veranstaltungen vorgesehen ist. Ergänzend dazu wird auch der Außenbereich so gestaltet, dass er Begegnungen fördert und vielfältig genutzt werden kann.

  • Welche Parkmöglichkeiten wird es geben?

    Über die wenige Meter entfernte Mobilitätsdrehscheibe in Brombach ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem möglich. Dort gibt es auch eine begrenzte Anzahl von (günstigen) Parkplätzen. Eine Tiefgarage wird es nicht geben. Mit Blick auf die geplante Hausarztpraxis, den zweigeschossigen Veranstaltungsraum und das Café wird es Haltemöglichkeiten, Behindertenparkplätze sowie viele Stellplätze für Fahrräder geben.

  • Gibt es Möglichkeiten zur Beteiligung oder Mitgestaltung für Bürger?

    Im Rahmen der sogenannten »Wunschproduktion« wurden rund 1.600 einzelne Ideen und Anregungen für das Areal gesammelt. Die Bandbreite der Beiträge war entsprechend groß. Viele Rückmeldungen betonten den Wunsch nach einem Ort, an dem Menschen ohne Konsumzwang zusammenkommen können. Häufig genannt wurden zusätzliche Spiel- und Bewegungsangebote sowie attraktiv gestaltete Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Diese vielfältigen Impulse wurden gebündelt, ausgewertet und in die konzeptionellen Überlegungen integriert. Gleichzeitig erfolgte ein Abgleich mit den Zielen und Leitlinien der Stiftung. Ein großer Teil der eingebrachten Ideen findet sich heute im geplanten Bauprojekt wieder, auch wenn nicht alle Vorschläge umgesetzt werden konnten.

    Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit, sich einzubringen. Interessierte Bürger:innen sind eingeladen, vor Ort am Plankiosk ins Gespräch zu kommen. Konkrete Ideen, Anregungen oder Fragen können dort direkt eingebracht oder per E-Mail an bauprojekt@schoepflin-stiftung.de gerichtet werden.

  • Wann wird eine Baustellenbesichtigung möglich sein?

    Wir planen, Baustellenbesichtigungen ab Anfang 2027 anzubieten. 

  • Auf welche Einschränkungen müssen sich Anwohner:innen während der Bauzeit einstellen?

    Während der Bauphase ist mit den üblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Dazu zählen insbesondere zeitweise auftretender Baulärm sowie Baustellenverkehr. Darüber hinaus sind punktuelle Einschränkungen im Umfeld der Baustelle möglich, etwa durch veränderte Wegeführungen, eingeschränkte Zugänge oder kurzzeitige Verkehrsbeeinträchtigungen. Ebenso kann es vorkommen, dass eine Querung des Geländes zeitweise nicht möglich ist.

    Wir achten darauf, die Auswirkungen für Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten. Über anstehende Maßnahmen, Zeiträume und mögliche Änderungen informieren wir möglichst frühzeitig, unter anderem über Briefe oder öffentliche Informationskanäle wie Instagram. Bei Fragen oder Anmerkungen gerne direkt am Plankiosk vorbeikommen oder eine Mail an bauprojekt@schoepflin-stiftung.de schreiben.

  • Was passiert während der Bauzeit mit FABRIC?

    Der Plankiosk bleibt weiterhin bestehen, und auch das FABRIC-Team ist wie gewohnt vor Ort aktiv. Der Dorfplatz rund um den Plankiosk wird während der Bauphase erhalten bleiben und weiterhin als Treffpunkt dienen.

    Das Wochenprogramm findet weiterhin regelmäßig – je nach Baufortschritt – an verschiedenen Orten auf dem Gelände, auf der »Limowiese«  vor der Schöpflin Schule sowie im Werkraum auf der anderen Straßenseite statt.

    Auch im Sommer 2026 sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Dazu zählen unter anderem »Fabric blüht auf«, der Flowmarkt sowie der Frischluftsommer. Diese Formate tragen dazu bei, das Gelände lebendig zu halten und weiterhin Raum für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten zu bieten.

    Aktuelle Informationen zu Programmen, Veranstaltungen und möglichen Änderungen teilen wir fortlaufend über die bekannten Kommunikationskanäle wie die Website und den Instagram-Kanal. FABRIC bleibt somit auch während der Bauphase ein aktiver Bestandteil des Quartiers.


Kontakt

Fabienne Inskeep
Fabienne Inskeep | Foto: Lucia Hofmaier

Tel.: +49 (0)151 16982825

E-Mail: bauprojekt@schoepflin-stiftung.de

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